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Ihre Wege könnten unterschiedlicher kaum sein: Heute arbeiten sie als Ärztinnen, Auszubildende, Journalisten, Lehrer oder Politikerinnen. Was sie verbindet, ist ihre Zeit bei der Schülerzeitung. Wir haben acht ehemalige Schülerredakteure gefragt: Wie war das damals? Was haben sie bei der Schülerzeitung erlebt, was gelernt und wie ging es danach weiter?
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#01 – Anna Mugler
Für Anna Mugler stand schon als Schülerin fest: Sie möchte Journalistin werden. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie bei „Zartbitter“, der Schülerzeitung am Gisela-Gymnasium in Passau. Was sie aus der Zeit als Schülerredakteurin für ihre persönliche und berufliche Entwicklung mitgenommen hat, was davon ihr bis heute hilft und wie das alles mit den Pfefferkörnern zusammenhängt, erzählt sie Katarina Bergmann und Ina Welter.
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#02 – Felix Dachsel
Felix Dachsel ist Leiter des Reporter-Ressorts beim Spiegel – seine journalistische Karriere beginnt bei „Spongo“, der Schülerzeitung am Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen. Wie ihn die Arbeit als Schülerredakteur bis nach Moskau führte und warum er vor Herausforderungen stand, mit denen selbst erfahrene Redakteure zu kämpfen hätten, erzählt er Nicolas Ecker und Frederick Dustmann.
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#03 – Malu Dreyer
Malu Dreyer war elf Jahre Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz (2013–2024). Als Schülerin am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße gründete sie mit Freundinnen die Schülerzeitung „Initiative“. Wie diese Zeit ihre Sicht auf Politik und Medien geprägt hat und warum sie Schülerzeitungen für eine lebendige Demokratie wichtig findet, erzählt sie Paul Hansen und Hendrik Gag.
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#04 – Christian Bollert
Christian Bollert ist Gründer des Onlineradios und Podcast-Labels detektor.fm. Seine ersten journalistischen Erfahrungen sammelte er kurz nach der Wiedervereinigung beim „Spiegelei“, der Schülerzeitung des Weinberg-Gymnasiums in Kleinmachnow. Wie sich die Redaktion mit den Umbrüchen der Nachwendezeit und dem Kosovo-Krieg auseinandergesetzt hat und wie er Schülerzeitung heute machen würde, erzählt er Moritz Finger und Kai Heinius.
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#05 – Johannes Gönnenwein
Johannes Gönnenwein schreibt in den 1980er Jahren für die „Silhouette“, die Schülerzeitung der Freien Waldorfschule in Esslingen. Es geht ums Mitmachen, ums Einmischen – seine Jugend beschreibt er als sehr politisch geprägt. Die Redaktion arbeitet noch mit Schere und Klebstift, ganz ohne Computer. Was der heutige Geschäftsführer aus dieser Zeit für seinen Lebensweg mitgenommen hat, darüber spricht er mit Sarah Schubert und Marie Gönnenwein.
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#06 – Christina Stefanescu
Christian Stefanescu ist Fachärztin in der Kinderchirurgie der Mainzer Uni-Klinik. Als Schülerin war sie Chefredakteurin der Schülerzeitung „krASS“ an der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt. Wie sie ihr Weg von der Schülerzeitung zur taz, zum Spiegel und schließlich in die Medizin geführt hat – und warum sie auch als Ärztin weiterhin einen journalistischen Werkzeugkasten bei sich trägt, erzählt sie Lukas Scherhag und Felix Werner.
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#07 – Simon Kolter
Simon Kolter hat die Schülerzeitung „Ako-Kompakt“ am Aloisiuskolleg in Bonn gegründet und später als Chefredakteur geleitet. Mit Johanna Münch und Patrick Sadi spricht der heutige Lehrer über ein Thema, das die Redaktion lange Zeit beschäftigt hat – die kritische Auseinandersetzung mit Missbrauchsfällen am Aloiusiuskolleg.
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#08 – Paulina Kessler
Paulina Kessler ist Auszubildende im Bereich Veranstaltungstechnik an der Staatsoper Berlin und engagiert sich dort als Jugendvertreterin im Personalrat. Verantwortung zu übernehmen ist für sie nichts Neues. In ihrer Schulzeit am Wildermuth-Gymnasium in Tübingen ist sie Chefredakteurin der Schülerzeitung „WG-World“. Dann kommt die Corona-Pandemie, und sie steht vor der Frage: Wie funktioniert Schülerzeitung im Ausnahmezustand? Darüber spricht sie mit Asja Wortmann und Ben Haga.